Kooperationspreis 2019/2020 vergeben

Wettbewerb

Der diesjährige Kooperationspreis zeichnet Jugendbegleiter-Schulen aus, die das Jugendbegleiter-Programm in herausragender Weise nutzen, um ihr schulisches Bildungsangebot im Themenfeld Arbeitswelt und Berufsorientierung zu erweitern. Ausgezeichnet wurden die Filseckschule in Uhingen, die Realschule Neckargemünd und die Schillerschule Onstmettingen.

Der „Kooperationspreis Baden-Württemberg“ wird gemeinsam vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg und der Jugendstiftung Baden-Württemberg vergeben. Schulen, die besondere Formate und Angebote im Bereich der Berufsorientierung im Jugendbegleiter-Programm umsetzen, konnten sich für den Preis bewerben. Eine fünfköpfige Jury mit Vertreterinnen und Vertretern von Schulen, dem Landesschülerbeirat und außerschulischen Partnern hat über die Preisvergabe entschieden. Die Preisübergabe fand in diesem Jahr über Videobotschaften von Herrn Staatssekretär Volker Schebesta und den Laudatoren statt.

Der 1. Preis und damit eine Projektförderung in Höhe von 2.000 Euro durch die Jugendstiftung geht in diesem Jahr an die Filseckschule (SBBZ) Uhingen im Landkreis Göppingen für das Jugendbegleiter-Angebot „Die Technik-Freaks“. Seit zehn Jahren wird es ehrenamtlich von dem KFZ-Meister Ralf Höflinger geleitet. Mit seiner Unterstützung reparieren die Technik-Freaks alles, was einer Überholung bedarf oder bauen Künstlerstaffeleien für den Kunstraum, Vogelhäuser, den Schulhasenstall oder einen Laptopwagen. Dabei kommen die beteiligten Schülerinnen und Schüler auch in Kontakt mit ortsansässigen Firmen oder holen sich Rat bei Speziallisten. Diese Kombination aus Wissensvermittlung, Eigeninitiative, Beteiligung, Kooperation und Nachhaltigkeit hat die Jury ganz besonders beeindruckt.

1.000 Euro Projektförderung für den 2. Preis erhält die Realschule Neckargemünd aus dem Rhein-Neckar-Kreis. Im Angebot „IT-girls only“ werden im wahrsten Sinne des Wortes, Roboter zum Tanzen gebracht. Hier überzeugte die Jury der gendersensible und stärkenorientierte Ansatz des Angebots, mit dem Mädchen Einblicke in Informatik und Technik erhalten. Der 3. Preis und eine Projektförderung in Höhe von 500 Euro erhält die Schillerschule Onstmettingen (GWRS) Albstadt aus dem Zollernalbkreis für ihre Schülerfirma der Klassenstufe 6 „Verkauf von Schulmilch – Recycling Programm“. Spielerisch werden hier die Grundlagen unternehmerischen Handelns erlernt, Eigeninitiative entwickelt und das Übernehmen von Verantwortung geschult und damit ökonomische, ökologische und soziale Basiskompetenzen gestärkt.

Die Bewerbungen und Auswahl der Preisträgerschulen spiegelt das weite Feld der Möglichkeiten wider, wenn sich ehrenamtliche Personen und außerschulische Partner an den Schulen engagieren und ihre vielfältigen Berufszweige und Hobbies miteinbringen. Das Jugendbegleiter-Programm wird aktuell von fast 2.000 Schulen genutzt und ermöglicht jede Woche fast 43.000 Zeitstunden vielfältigster Bildungsangebote. Neu interessierte Schulen können sich noch bis zum 30.06.2020 für die Aufnahme ins Programm zum Schuljahr 2020/21 bewerben.

Die Videobotschaften von Herrn Staatssekretär Volker Schebesta und den Laudatoren sowie weitere Informationen zu den Preisträgerschulen sind auf der Programmhomepage www.jugendbegleiter.de einsehbar.

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