Debatten

Die Jugendstiftung leistet Debattenbeiträge zu jugendpolitischen und gesellschaftlichen Themen. Im Vordergrund stehen dabei Themen wie Demokratie, Menschenrechte oder Interkulturalität. Dabei werden interdisziplinär aktuelle Forschungsergebnisse bearbeitet und essayistisch dargestellt. Haben Sie Anregungen oder Anmerkungen? Wir freuen uns über Ihren Debattenbeitrag!

Die Ideologie der Eindeutigkeit

Viele alltägliche Situationen sind vielschichtig, komplex, hintersinnig und mehrdeutig. Das Gegenteil von Eindeutigkeit ist Doppelsinn oder Mehrdeutigkeit. Dies bezeichnet das Wort Ambiguität.
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Jenseits des Westens

Faszinierend ist, wie Stefan Weidner Ansätze von Masternarrativen versucht herauszuarbeiten und diese – als Bedingung ihrer Tauglichkeit – interkulturell vergleichbar macht.
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Europäisch – was ist das?

Wir suchen Antworten auf diese und weitere Fragen: Gibt es etwas, das „typisch“ europäisch ist? Kann Europa gedacht werden ohne hegemoniale Ansprüche politischer, zivilisatorischer oder kultureller Art, also ohne kolonialgefärbte Denkfiguren? Und kann Europa gedacht werden ohne Ausgrenzungen? Wird eine
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Ein liberaler Islam in Deutschland

Dr. Abdel-Hakim Ourghi im Interview: „Schauen Sie, der Islam befindet sich weltweit in einer Krise. Das wird von den traditionellen Islamverbänden, der Orthodoxie, bestritten. Das ist bedauerlich, denn jede Krise bedeutet eine Chance zur Weiterentwicklung und zur Erneuerung.“
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Der Kuss

Barbara Klemm ist Fotojournalistin und hat lange Jahre bei der Frankfurter Allgemeinen gearbeitet. Dort hat sie die „Ein-Bild-Reportage“ erfunden, ein Foto, das eine Geschichte erzählt.
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Wege des Terrors

Islamismus ist ein Ismus, der zum Islam eine einfache semantische Beziehung herstellt. Aus terroristischer Sicht eine gelungene Wortmarke, aber auch eine semantische Sprengfalle allererster Güte.
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Im Jahre sechs nach der Troika

Einzelne Städte und Kreise haben in den letzten vier Jahren in Portugal bis zu zehn Prozent Abwanderung verzeichnet. Seit 2008 haben insgesamt 500.000 Portugiesen, meist jung und gut ausgebildet, das Land verlassen. Das sind fünf Prozent der Gesamtbevölkerung. Erst in
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Räume der Gewalt

Jörg Barberowskis Analyse ist unbequem und eignet sich nicht für die Pflege liebgewonnener Einstellungen oder gar Feindbilder. Eine Ideologie lässt sich damit nicht betreiben. Entsprechend freudlos könnte die einschlägige Rezeption ausfallen, wenn sie denn stattfindet.
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Im Land der Männer

Die Rückkehr ist ein Reportagebuch, das in knappen Kapiteln die Geschichte des Libyens, des Lebens dort und die Geschichte der Familie des Autors erzählt. Es berichtet aus der kurzen Episode, als der arabische Frühling noch Hoffnung barg auf eine gerechtere
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Black Spartacus

Dieser Artikel handelt davon, wie erstmals in der Geschichte die Ideen der europäischen Moderne, insbesondere die der Französischen Revolution, zu einer Revolution in einer Kolonie führten, die zum damaligen französischen Einflussbereich gehörte. Es geht um Haiti und um das große
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Die verfallenen Häuser des Glaubens

Ruud Koopmans hat eine Studie erstellt mit dem Titel Das verfallene Haus des Islam. Im ersten Satz des Vorworts heißt es dort, diese Studie sei islamkritisch, aber nicht islamfeindlich. Und jeder, der nicht zwischen Kritik an einer Religion, genauer gesagt,
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Falsche Wahl

Die Balance zwischen dem Schutz der Demokratie und dem Verbot politischer Parteien, die ihre Grundwerte bedrohen, steht im Zentrum einer tiefgreifenden Analyse. Der Text beleuchtet die Komplexität politischer Entscheidungsprozesse in Deutschland, insbesondere im Kontext der Herausforderungen durch Parteien, die demokratische
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Hannah Arendt in New York

„Wie konnte das, was im zwanzigsten Jahrhundert passiert ist, passieren?“ Arendts Analysen zu dem, was totale Herrschaft ist, welcher Strategien und Methoden sie sich bedient, welche Bedeutung Terror, Gewalt, Falschinformation und Feindbilder für sie haben, lesen sich so bestechend aktuell,
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San Salvador

Als Anzora neun Jahre alt war, musste er sich für eine Gang entscheiden. Auf dem Weg zur Schule wurde er mit vorgehaltener Waffe so lange bedroht, bis er die Tätowierungen einer mexikanischen Gang trug. Allmählich bildeten sich als eine Art
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Gottes kleiner Krieger

Sein Können spielt Nagarkar in dem Roman „Gottes kleiner Krieger“ aus. Im Mittelpunkt steht Zia Khan, Sprössling einer liberalen muslimischen Familie aus Bombay. Zia ist hochintelligent, ein Mathematik- und Informatikgenie, ein moderner Nerd mit Hipstereinschlag. Er fühlt sich gedrängt, die
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Politik und Jugend

Die aktuelle Jugendstudie Baden-Württemberg zeichnet ein positives Bild von der Zufriedenheit der Jugendlichen mit der Demokratie in Deutschland: 70 Prozent der Befragten geben an, zufrieden oder sogar sehr zufrieden mit ihr zu sein. Außerdem zeigt die Erhebung, dass die jungen
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Jugend heute

Hört man Gesprächen über Jugendliche zu, verfolgt man die Berichterstattung, Debatten und Diskussionen in den Medien, die Jugendliche mit Headlines in den Fokus rücken, dann gewinnt man den Eindruck, Jugendliche seien eine schwierige oder teilweise gar gefährliche Ethnie.
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Die Erfindung des Jazz im Donbass

Den grandiosen Roman von Serhij Zhadan gibt es seit zwölf Jahren auf Deutsch. Die Neue Zürcher Zeitungschrieb dazu, Zhadan sei die kühnste Stimme der jungen ukrainischen Literatur. Das mag sein, ist aber zu kurz gegriffen. Zhadan ist zweifellos einer der
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Temeswar und der Geist des Mutes

Wie wird man Bürgermeisterin oder Bürgermeister in einer großen Stadt, wie zum Beispiel Temeswar? Ganz einfach. Man stellt sich zur Wahl. Die Voraussetzungen sind einfach.
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Strafe muss sein

Weltweit läuft seit Jahren ein sozialpsychologischer Feldversuch, von der Öffentlichkeit kaum beachtet. Das Setting ist spektakulär. Eine Gruppe der Probanden regelmäßig von engen Bezugspersonen wie Eltern oder Lehrern geprügelt, und zwar von klein auf. Die andere Gruppe erhält praktisch keine
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